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Autor: Maximilian Freistühler

Erscheinungsjahr: 2012

Seiten: 256

ISBN: 978-3-86293-520-8

€ 39,00 incl. MwSt.

 

Vernehmungen des Beschuldigten sowie von Zeugen oder Sachverständigen sind wesentlicher Bestandteil des deutschen Strafverfahrens. Den Gegenstand dieser Arbeit bilden nur solche Vernehmungen, die außerhalb der Hauptverhandlung stattfinden. Auch sie können für den Ausgang des Verfahrens von entscheidender Bedeutung sein.
Aus diesem Grund gewährt die Strafprozessordnung den Verfahrensbeteiligten hierbei unterschiedlichste Anwesenheitsrechte. Diese stellt der Autor in seiner Arbeit dar.
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Anwesenheitsrechte der Verfahrensbeteiligten bei richterlichen Vernehmungen im Ermittlungsverfahren, da sich die Ergebnisse dieser Vernehmungssituation in besonderem Maße - auch in tatsächlicher Hinsicht und damit über die Verlesungsmöglichkeiten des § 251 StPO hinaus - auf die Hauptverhandlung auswirken können. Aus diesem Grund müssen den Verfahrensbeteiligten umfassende Anwesenheitsrechte gewährt und dem Gericht entsprechende Benachrichtigungspflichten auferlegt werden. Ein Verstoß gegen § 168c StPO muss zudem ein umfassendes Beweisverwertungsverbot zur Folge haben.

Maximilian Freistühler wurde 1984 in Bochum geboren. Nach dem Abitur studierte er ab 2005 Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Seit dem Ersten Juristischen Staatsexamen im April 2010 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Internationales Strafrecht von Professor Dr. Gereon Wolters.