Der genetische Fingerabdruck zur Personenidentifizierung im Strafverfahren

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Autor: Marco Krieglstein

Seiten: 138

Erscheiningsjahr: 1994

ISBN: 3-927983-07-1

20,00 €
incl. MwSt.

Stern

Zur Frage des gesetzgeberischen Handlungsbedarfs

Einführung 1

1. Vorstellung des Themas 1

2. Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 1

1. Teil: Begriff, Geschichte und Anwendungsmöglichkeiten des genetischen Fingerabdrucks (g.F)

A. Begriff und Geschichte des g.F. 2

B. Abgrenzungen 3

I. Biotechnologie 3

II. Biotechnik 3

III. Gentechnologie 3

IV. Genomanalyse 4

1. Genkartierung 4

2. Sequenzierung 5

V. Genetische Analysen 5

1. Unmittelbarer Zugriff auf die DNA 5

1.1. Genanalyse 5

1.2. PCR-Analyse 5

2. Mittelbarer Zugriff auf die DNA 6

2.1. Chromosomenanalyse 6

2.2. Genproduktanalyse 6

2.3. Phänotypanalyse 6

VI. Gentherapie 7

VII. Genetischer Fingerabdruck 7

C. Anwendungsmöglichkeiten des g.F. im Strafverfahren 7

I. Beteiligtenidentifizierung 8

1. Beteiligtenidentifizierung durch die Untersuchung des vom tatsächlich Beteiligten abgesonderten und am Tatort gesicherten Materials 8

1.1. Straftatbestände, deren Begehung in der Regel zu einer Absonderung von biologischen Spuren des Beteiligten führen 8

1.2. Straftatbestände, bei deren Begehung eine Absonderung von biologischen Spuren des Beteiligten denkbar ist 8

1.3. Straftatbestände, die an die Verwandteneigenschaft des Beteiligten zum Opfer anknüpfen 8

2. Beteiligtenidentifizierung durch das vom Opfer abgesonderte Material 8

II. Opferidentifizierung 9

1. Identifizierung des Opfers 9

2. Identifizierung von Teilen und abgesonderten Spuren des Opfers 9

III. Weitere Anwendungsmöglichkeiten 9

1. Beurteilung der Eigenschaft des "Angehörigen" 9

1.1. Angehörigenstellung im StGB 9

1.2. Angehörigenstellung in der StPO 9

2. Beurteilung der Eigenschaft des "gesetzlichen Vertreters" 10

2.1. Der gesetzliche Vertreter in der StPO 10

2.2. Der gesetzliche Vertreter im JGG 10

3. Beurteilung der "Verwandtschaftseigenschaft" 10

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2. Teil: Diskussionsstand zur rechtlichen Zulässigkeit

A. Der g.F. als strafprozessuale Zwangsmaßnahme (Grundrechtseingriff) 11

I. Die Anwendung des g.F. bei dem Beschuldigten 12

1. Die Anwendung kann auf § 81a StPO gestützt werden, und es sind keine verfahrensspezifischen StPO-Neuregelungen notwendig 12

2. Die Anwendung kann auf § 81a StPO gestützt werden, aber es sind weitere verfahrensspezifische StPO-Neuregelungen notwendig. 14

3. Die Anwendung kann nicht auf § 81a StPO gestützt werden, und es sind verfahrensspezifische StPO-Neuregelungen notwendig, um den g.F. in den Strafprozeß zulässigerweise einzuführen 15

4. Die Anwendung kann nicht auf § 81a StPO gestützt werden, und das Verfahren sollte als unzulässig verboten werden. 16

II. Die Anwendung des g.F. bei bekannten anderen Personen 17

1. Lebende andere Personen 17

1.1. Die Anwendung kann auf § 81c StPO gestützt werden, und es sind keine weiteren verfahrensspezifische StPO-Neuregelungen notwendig 17

1.2. Die Anwendung kann auf § 81c StPO gestützt werden, aber es sind weitere verfahrensspezifische StPO-Neuregelungen notwendig. 17

1.3. Die Anwendung kann nicht auf § 81c StPO gestützt werden, und es sind verfahrensspezifische StPO-Neuregelungen notwendig 18

2. Tote andere Personen 18

B. Freiwillige Durchführung der Untersuchung 19

I. Untersuchung des Beschuldigten 19

1. Freiwillige Untersuchung des Beschuldigten ist unzulässig 19

2. Freiwillige Untersuchung des Beschuldigten ist zulässig 19

II. Freiwillige Untersuchung von anderen Personen 20

C. Der g.F. am abgesonderten Material 20

I. Der g.F. an von unbekannten Personen abgesonderten Material 20

II. Der g.F. an vom Beschuldigten abgesonderten Material 21

III. Der g.F. an von bekannten anderen Personen abgesonderten Material 22

D. Speicherung der Untersuchungsergebnisse 22

I. Speicherung der Untersuchungsergebnisse für das konkrete Strafverfahren 23

II. Speicherung der im Strafverfahren angefallenen Untersuchungsergebnisse über das Strafverfahren hinaus 23

III. Vorbeugende Anlage eines Registers g.F. der Gesamtbevölkerung 24

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3. Teil: Genetische Grundlagen

A. Chromosomen als Träger der Erbanlagen 25

I. Die Chromosomen 25

II. Die Erbanlagen 26

B. DNA 27

I. Geschichte der Erforschung der DNA 27

II. Chemische Struktur der Nucleinsäuren 27

1. Bestandteile der Nucleinsäuren 28

1.1. Zucker 28

1.2. Basen 28

1.3. Phosphorsäure 28

2. Verknüpfung von Basen, Zucker und Phosphorsäure und Bildung des Nucleinsäurekettenmoleküles 28

III. Raumstruktur der DNA 28

IV. Replikation der DNA 30

C. Realisierung der genetischen Information 30

I. Überblick 30

II. Der genetische Code 30

1. Die codierenden Bereiche 31

2. Die nichtcodierenden Bereiche 31

2.1. Minisatelliten 32

2.2. Simple repetitive Sequenzen 32

III. Transkription 32

IV. Translation 33

V. Ein-Gen-Ein-Polypeptid-Hypothese 33

D. Änderungen des Erbmaterials 33

I. Arten der Mutation 34

1. Genommutation 34

2. Chromosomenmutation 34

3. Genmutation 34

II. Mutationsrate 34

III. Mutagene Faktoren 35

IV. DNA-Reparatur 35

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4. Teil: Verfahren

A. Institute 35

B. Untersucher 37

C. Untersuchungsmaterial 37

I. Grundvoraussetzung des zu untersuchenden Materials 37

II. Mögliches Untersuchungsmaterial 37

1. Sperma 38

2. Blut 38

3. Gewebe 38

4. Haar 38

5. Vaginalsekret 39

6. Speichel 39

7. Harn (Urin) 39

8. Embryonale Zellen 39

III. Menge des Untersuchungsmaterials 39

1. Grundsätzlich erforderliche DNA-Menge 39

2. Mengeneinzelangaben 40

2.1. Sperma 41

2.2. Blut 41

2.3. Haare 41

IV. Lagerung des Untersuchungsmaterials 41

1. Aufbewahrungsort 42

2. Aufbewahrungsmodalitäten 42

3. Aufbewahrungsdauer 42

V. Vernichtung 42

D. Verfahrensablauf 43

I. Überblick 43

1. Isolierung der zu untersuchenden DNA 43

2. Restriktion 43

3. Elektrophorese 43

4. Fixierung der DNA auf ein Trägermaterial (Blot) 43

5. Hybridisierung 43

6. Lokalisierung der Sonden 43

7. Auswertung 43

II. Verfahrensschritte im einzelnen 43

1. Isolierung der zu untersuchenden DNA 43

2. Restriktion der DNA-Stränge 44

3. Elektrophorese 46

4. Fixierung der DNA auf einem Trägermaterial (Blot) 46

4.1. Denaturierung der DNA 46

4.2. Blottingtechnik 47

5. Hybridisierung 47

5.1. Prinzip 47

5.2. Hybridisierung mit M-L-S 48

5.3. Hybridisierung mit S-L-S 49

5.3.1. Prinzip der S-L-S 49

5.3.2. Vorteile der S-L-S gegenüber den M-L-S 49

6. Lokalisierung der Sonden 50

7. Auswertung 51

E. Kosten des Verfahrens 53

F. Dauer des Verfahrens 53

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5. Teil: Vorteile des Verfahrens

A. Zeitpunkt der Untersuchung 54

B. Untersuchungsmaterial 54

I. Art des Untersuchungsmaterials 54

II. Menge des Untersuchungsmaterials 55

III. Alter des Untersuchungsmaterials 55

IV. Mutationen 55

C. Durchführung der Untersuchung 56

D. Änderung im Charakter der forensischen Untersuchungen 56

E. Gesellschaftlicher Nutzen aus kriminologischer Sicht 56

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6. Teil: Fehlerquellen und Abhilfemöglichkeiten

A. Unbeachtlichkeit von Fehlern 57

B. Beschaffenheit des Untersuchungsmaterials 58

I. Verunreinigung 58

1. Darstellung des Problems 58

2. Abhilfemöglichkeit 59

II. Vermischungen des Zellmaterials 59

1. Darstellung des Problems 59

2. Abhilfemöglichkeit 60

III. Verklumpung des Blutes 60

1. Darstellung des Problems 60

2. Abhilfemöglichkeit 60

IV. Mutation 60

1. Darstellung des Problems 60

2. Abhilfemöglichkeit 61

V. Degradation 62

1. Darstellung des Problems 62

2. Abhilfemöglichkeit 63

C. Verfahrenstechnische Probleme 63

I. Unspezifische Bindung und Adsorption der markierten Sonden an den Filter 63

1. Darstellung des Problems 63

2. Abhilfemöglichkeit 63

II. Bandenverzerrungen 64

1. Darstellung des Problems 64

2. Abhilfemöglichkeit 64

III. Verwechslung der Proben 66

1. Darstellung des Problems 66

2. Abhilfemöglichkeit 67

IV. Zu geringes Spurenaufkommen 67

1. Darstellung des Problems 67

2. Abhilfemöglichkeit 67

V. Unvollständiger Restriktionsenzymverdau 68

1. Darstellung des Problems 68

2. Abhilfemöglichkeit 68

D. Auswertung 68

I. Wertender Vergleich der Bandenmuster 68

1. Darstellung des Problems 68

2. Abhilfemöglichkeit 69

II. Populationsgenetische Daten 70

1. Darstellung des Problems 70

2. Abhilfemöglichkeit 72

E. Die Untersucher 73

I. Fachliche Qualifikation 73

1. Darstellung des Problems 73

2. Abhilfemöglichkeit 73

II. Kurze Untersuchungszeiten 74

1. Darstellung des Problems 74

2. Abhilfemöglichkeit 74

F. Zusammenfassende Bewertung der Fehlerquellen 75

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7. Teil: Mißbrauchsgefahren und Abhilfemöglichkeiten

A. Gefahr einer umfassenden genetischen Ausforschung 76

I. Darstellung des Problems 76

1. Begriff der genetischen Ausforschung 76

2. Gefahren durch die genetische Ausforschung 77

II. Abhilfemöglichkeit 78

1. Erforschung der codierenden Bereiche ist im Rahmen eines g.F. technisch nicht durchführbar 78

2. Mangelndes Interesse der Anwender an weitergehender Untersuchung 78

3. Mißbrauchsmöglichkeit der herkömmlichen Verfahren 79

4. Regelungen 80

4.1. Wahl der Institute 80

4.2. Verpflichtung der Gutachter zur Untersuchung der nichtcodierenden DNA-Bereiche 82

5. Einrichtung von Expertenkommissionen 83

B. Analyse der repetitiven Sequenzen ist möglicherweise nicht von der des genetischen Programms zu trennen 84

I. Darstellung des Problems 84

II. Gegenargumente 84

C. Zukünftige Aufhellung der aussageneutralen repetitiven Sequenzen 85

I. Darstellung des Problems 85

II. Gegenargument 85

D. Datenbanken mit g.F. 85

I. Begriff der Datenbank 85

II. Zu erfassender Personenkreis 86

III. Erfassendes Institut 87

1. Datenbanken bei "nicht-polizeilichen" Instituten 87

2. Datenbanken bei der Polizei 88

2.1. Zweckmäßigkeit 88

2.2. Rechtmäßigkeit 88

E. Gefahr der genetischen Massenfahndung 90

I. Begriff der genetischen Massenfahndung 90

II. Darstellung der Mißbrauchsgefahren anhand eines Fallbeispiels ("Enderby") 90

III. Abhilfemöglichkeit 91

F. Umfassende Anwendung 92

I. Darstellung des Problems 92

II. Abhilfemöglichkeit 92

1. Umfassende Anwendung im Strafverfahren 93

1.1. Der g.F. als Beweismittel im Strafverfahren 93

1.2. Der g.F. als Methode der Personenobservation 95

2. Umfassende Anwendung in sonstigen gesellschaftlichen Bereichen 95

G. Weitergabe des Materials 95

I. Darstellung des Problems 95

II. Abhilfemöglichkeit 96

1. Informelle Abhilfemöglichkeit 96

2. Formelle Abhilfemöglichkeiten 96

H. Weitergabe genetischer Daten 96

I. Darstellung des Problems 96

II. Abhilfemöglichkeit 96

I. Generelle Angst vor Mißbrauch 96

I. Darstellung des Problems 96

II. Abhilfemöglichkeit 97

J. Zusammenfassende Bewertung der Mißbrauchsmöglichkeiten 97

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8. Teil: Rechtliche Bewertung

A. Der g.F. als strafprozessuale Zwangsmaßnahme (Grundrechtseingriff) 98

I. Stellungnahme zur verfassungsrechtlichen Situation 98

1. Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) 98

2. Recht auf körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) 102

3. Allgemeines Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG) 102

3.1. Schutz der Intim- oder Privatsphäre 102

3.2. Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 i.V-.m. Art. 1 Abs. 1 GG) 102

3.3. Recht am eigenen Bild 103

II. Stellungnahme zur Anwendung des g.F. bei dem Beschuldigten 104

III. Stellungnahme zur Anwendung des g.F. bei bekannten anderen Personen 104

1. Lebende andere Personen 104

2. Tote andere Personen 105

IV. Ergebnis 105

V. Maßnahmen 105

B. Freiwillige Durchführung des g.F. 105

I. Stellungnahme zu freiwilligen Untersuchung des Beschuldigten 105

II. Stellungnahme zur freiwilligen Untersuchung von anderen Personen 110

III. Ergebnis 110

IV. Maßnahme 110

C. Untersuchung des abgesonderten Materials 110

I. Stellungnahme zu der Anwendung des g.F. an abgesonderten Material 110

II. Ergebnis 110

III. Maßnahme 110

D. Speicherung der Untersuchungsergebnisse 111

I. Stellungnahme zur Speicherung der Untersuchungsergebnisse 111

1. Speicherung der Untersuchungsergebnisse für das konkrete Strafverfahren 111

2. Speicherung der im Strafverfahren angefallenen Untersuchungsergebnisse über das konkrete Strafverfahren hinaus 111

3. Vorbeugende Anlage eines Registers g.F. der Gesamtbevölkerung 111

II. Ergebnis 111

III. Maßnahme 111

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9. Teil: Schlußbemerkung 112

Literaturverzeichnis 113

Abbildungen 126