Kriminelle Vereinigungen im deutschen Strafrecht im Vergleich zum türkischen Strafrecht unter besonderer Berücksichtigung der Beteiligungsdogmatik

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Autor:
Muhammed Emre Tulay

Seiten: 174

Erscheinungsjahr: 2018

ISBN: 978-3-86293-544-4

29,00  incl. MwSt.

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Kriminelle Vereinigungen stellen einen spannen-den Bereich sowohl des deutschen als auch des türkischen Strafrechts dar. Zunächst gilt es, die Abgrenzung krimineller Vereinigungen von anderen Organisationsformen sowie deren Tatbestandsmäßigkeit sorgfältig zu prüfen. Weiterhin ist bei kriminellen Vereinigungen die relevante Differenzierung zwischen der Beteiligung an einer organisatorischen Struktur einerseits und an einzelnen Straftaten andererseits zu treffen. Bei der zweiten Variante ist die Strafbarkeit des Anführers von besonderer Bedeutung.
Trotz der grundsätzlichen Annahme der Theorie Roxins im deutschen Recht sowie der Rezeption der Organisationsherrschaft im türkischen Recht nimmt der Verfasser eine kritische Perspektive auf dieses Thema ein und bereichert die strafrechtliche Diskussion über kriminelle Vereinigungen mit eigenen Vorschlägen zur Gesetzgebung.

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Muhammed Emre Tulay
wurde 1987 in Ilgaz/Türkei geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in Ankara und absolvierte als Stipendiat des türkischen Bildungsministeriums im Jahr 2013 den LL.M.-Studiengang für ausländische Studierende in Bochum. Von 2013–17 promovierte er im Sachgebiet Strafrecht an der Ruhr-Universität Bochum.  Muhammed Emre Tulay wurde 1987 in Ilgaz/Türkei geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in Ankara und absolvierte als Stipendiat des türkischen Bildungsministeriums im Jahr 2013 den LL.M.-Studiengang für ausländische Studierende in Bochum. Von 2013–17 promovierte er im Sachgebiet Strafrecht an der Ruhr-Universität Bochum.